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Dreamy Vintage Wedding

Eine ideenreiche Hochzeit

Im September dieses Jahres haben sich Nina und Stefan in romantischer Atmosphäre das Eheversprechen gegeben und dies gebührend gefeiert. Die Hochzeit fand im Prielhol in dem beschaulichen Städtchen Scheyern statt. Das Hochzeitsdesign orientiert sich am Vintage-Stil und bezaubert mit vielen liebevollen Details, die den großen Tag von Nina und Stefan noch unvergesslicher machen. Daher bekommt ihr jetzt ein paar tolle Bilder von der lieben Marianne Bohn gezeigt, die die Hochzeit fotografisch begleitet und für alle Ewigkeit festgehalten hat.

 

Zunächst einmal möchte ich über die Stilrichtung "Vintage" an sich reden, denn in diese Hochzeitsstilrichtung verlieben sich sehr viele Brautpaare und doch weiß nicht jeder, was vintage eigentlich bedeutet und was diesen Stil ausmacht.

 

Das Wort "vintage" kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "altmodisch" oder in diesem Zusammenhang eher "auf alt gemacht". Das Brautpaar unternimmt mit seiner Hochzeitsgesellschaft quasi eine kleine Zeitreise, denn durch Accessoires, Dekoration und zum Teil auch die Auswahl der Kleidung, wird eine nostalgische und romantische Atmosphäre erschaffen, die weit abrückt von unserer modernen, schnellen, oft sehr nüchternen Welt. Das Brautpaar möchte im Grunde eine natürliche Hochzeit, wie sie noch unsere Groß- oder Urgroßmutter oder beispielsweise Elizabeth Bennet aus Stolz und Vorurteil (ich hoffe ihr kennt den Film; ist absolut sehenswert!) gefeiert hätte. Man könnte auch von einer Märchenhochzeit sprechen. Allerdings keine pompöse, kitschige, sondern eine gemütliche, verspielte und  verträumte Märchenhochzeit

 

So nun genug der Worte und ab zu den umwerfenden Bildern. Zunächst stelle ich euch das süße Brautpaar vor. Achtung, die beiden sind sowas von fotogen. Ich kann kaum glauben, dass es sich hierbei nicht um zwei Models für einen Styled Shoot handelt. Seht selbst:

Hach, da schmilzt man doch dahin, nicht wahr! Die beiden brauchten bei ihrem Paarshooting kaum Anweisungen von der Fotografin, weil sie kein Problem damit hatten, so intim fotografiert zu werden. Das geht allerdings nicht jedem Brautpaar so. Daher ein kleiner Tipp am Rande: Übt vorm Spiegel schon mal ein paar Posen und euer Lächeln. Klar, sollen die Bilder nicht gestellt aussehen, aber so fühlt ihr euch am großen Tag selbstbewusster und wohler und die Hochzeitsfotos werden daher noch viel schöner!
Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, ein After-Wedding-Shooting zu veranstalten. Der Unterschied zu einem Paarshooting am Tag der Hochzeit ist, dass ihr nun alle Zeit der Welt habt, nicht von neugierigen Gästen beobachtet werdet und vielleicht etwas entspannter seid.

 

Das wunderhübsche Brautkleid von Nina ist übrigens von Ladybird. Besonders auffallend ist das Design des Kleides am Rücken, denn hier überzeugt es mit verführerischen Spitzen-Details und wird dadurch zu einem echten Hingucker.

Viel Spitze ist übrigens typisch für Vintage-Brautkleider. Ansonsten sollte eine Vintage-Braut darauf achten, dass das Kleid nicht zu voluminös ausfällt. Es sollte lieber durch verspielte und romantische Details und nicht mit Unmengen Strass oder Tüll glänzen.

 

Der Anzug von Stefan ist eine Maßanfertigung. Das sieht man auch! 

 

Ein Accessoire, das jeden Anzug noch etwas eleganter aussehen lässt und außerdem dafür sorgt, dass der Bräutigam an seinem großen Tag nicht in der Masse der vielen anderen Anzugträger untergeht, ist das Reversgesteckt (das kleine Blumengesteck am Revers des Anzuges). Nina und Stefan haben darauf geachtet, dass Stefans Reversgesteck auf den Brautstrauß abgestimmt ist. Das sorgt dafür, dass die beiden nicht nur als Paar, sondern auch stiltechnisch eine Einheit abbilden. Gut gemacht!

Wow, seht euch nur die zauberhafte Frisur von Nina an. Diese und das niedliche Blumengesteck machen ihren märchenhaft schönen Look perfekt! 

Der Brautstrauß von Nina ist in schlichtem Weiß und Grün gehalten. Das Schleierkraut und die Rosen sorgen für den romantischen Vintage-Touch. Ansonsten kommt unter anderem auch Eukalyptus zum Einsatz. Eukalyptus ist das Trend-Grün des Jahres 2018!


Nun seid ihr bestimmt gespannt auf die Hochzeitsdekoration! Dürft ihr auch sein, da sich die beiden gemeinsam mit ihrer Hochzeitsplanerin Tatjana von Fox and Events Crafts wirklich was einfallen lassen haben:

Unbehandelte rustikale Holzdekoration wie das Willkommensschild und der Wegweiser oder auch das Fass als kleiner Stehtisch, sorgen für den Vintage-Flair.


Ein Willkommensschild ist immer eine schöne Sache, denn so fühlen sich eure Gäste direkt gut aufgehoben. Der Wegweiser ist – außer auf einem sehr großen unübersichtlichen Gelände – wohl eher nicht unbedingt notwendig, um sich zurecht zu finden. Es handelt sich dabei eher um einen dekorativen Hochzeits-Gag, der im Moment äußerst angesagt ist und euren Gästen mitteilt, welche Hochzeits-Hightlights ihr für sie vorbereitet habt (Candybar, Gentlemen's Club, Shisha, Feuerwerk, etc.). 


Natürlich wollten Nina und Stefan mit ihren Gästen erst einmal auf ihre Liebe und diesen Höhepunkt ihrer Beziehung anstoßen. Dafür stellen die beiden eine kleine Prosecco-Bar bereit, an der ihre Gäste ihre Getränke mit geschmackvollen Leckereien "pimpen" konnten

 

Das wäre doch bestimmt euch eine Idee für eure Hochzeit oder nicht? Eine Prosecco-Bar schafft einen großen Mehrwert für euch und eure Gäste und ist nicht besonders aufwendig: Einfach einen länglichen Tisch bereitstellen und diesen mit verschiedenen Schalen mit frischen Früchten (Erd-, Blau-, und Himbeeren sind besonders beliebt), einem Minz-, Basilikum-  und einem Thymian-Strauch und mit Sirups in verschiedenen Geschmacksrichtungen (z.B. Holunder) decken, et voilà, fertig ist die Prosecco-Bar!


Ein kupferfarbenes Gestell und Jutegarn bilden den individuellen Sitzplan von Nina und Stefan. Die Tischkärtchen mit den Namen der Gäste wurden auf den Garn gefädelt und mit einem hübschen Juteschleifchen versehen. Eukalyptus schmückt den Rahmen des Tischplans. 


Charakteristisch für den Vintage-Stil sind Möbel und Accessoires im Shabby-Chic-Look. Mit shabby-chic ist wörtlich übersetzt schäbiger Schick gemeint. Also zum Beispiel antike (oder absichtlich auf alt gemachte) Möbelstücke, die mit einem speziellen Lack (meistens weiß) bearbeitet werden und daher einen neuen, frischen und freundlicheren Look verpasst bekommen. Das Besondere an der Shabby-Chic-Lackierung ist, dass sie nicht dafür sorgt, dass das alte Aussehen des Möbelstücks (dunkles Holz) überdeckt wird, sondern weiterhin an einigen Stellen durchschimmert, sodass die Geschichte der Möbel nicht verloren geht, sondern in dem neuen Aussehen aufgeht. Ein gutes Beispiel für den Shabby-Chic-Stil ist dieser niedliche Fensterrahmen, auf den mit einem Kreidestift der Text vom Hochzeitstanz-Song von Nina und Stefan geschrieben wurde.

 

Tipp: Wenn ihr einen größeren Fensterrahmen oder Spiegel benutzt, der in mehrere kleine Fensterscheiben bzw. Spiegel aufgeteilt ist, könnt ihr jedem dieser Abschnitte einen Tisch mit den entsprechenden Gästen, die daran sitzen sollen, zuordnen. Auf diese Weise erstellt ihr einen wunderschönen und individuellen Vintage-Sitzplan.

Hier seht ihr die Tischdekoration. Bei runden Tischen ist es immer eine gute Idee, den Blumenschmuck in die Mitte des Tisches zu stellen. Bei rechteckigen Tafeln, können die Vasen hingegen auf der gesamten Länge des Tisches verteilt werden.
In diesem Fall schmücken Sträuße aus Freesien, Schleierkraut und Eukalyptus die Tische.
Es fällt auf, dass die Farbe Kupfer an verschiedenen Stellen immer wieder aufgegriffen wird: Die Tischnummern werden von kleinen Kupferdraht-Ständern gehalten, die Windlichter bestehen aus kupferfarbenem Draht und darüber hinaus wurden herkömmliche Glasflaschen mit einem kupferfarbenen Lackspray angesprüht (ebenfalls eine tolle Idee, die sich auch mit jeder anderen Farbe umsetzen lässt). 
Bei der Erstellung eines Hochzeitsdesigns ist es wichtig darauf zu achten, dass sich ein roter Faden durch die Dekoration zieht, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. In diesem Fall ist das mit dem wiederholten Einsatz der selben Farben (Weiß, Grün und Kupfer) wunderbar gelungen.

 

An den Gastgeschenken für die Kinder, wurde die Kindermenü-Karte sowie ein kleines Schild mit der Aufschrift "Schön, dass ihr da seid" befestigt. Das sind diese kleinen aber feinen Details von denen ich gesprochen habe. Sie sorgen dafür, dass sich eure Gäste so richtig wohl fühlen und eure Hochzeit unvergessen bleibt. 


Heutzutage sind Candybars von Hochzeiten nicht mehr wegzudenken. Warum? Diese Bilder sagen mehr als tausend Worte!


Der Sweettable ist genauso wie die Candybar mit vielen süßen Leckereien gedeckt. Hier findet man alles, was mit Kuchen zu tun hat: Cake-pops, Cup-cakes und natürlich die Hochzeitstorte – das absolute Highlight jedes Sweettables. Die Hochzeitstorte von Nina und Stefan ist in Rosa und Weiß gehalten und mit echten rosafarbenen und weißen Rosen, köstlichen Macarons und einem Cake-dripping in Kupfer verziert. Mmmh... mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Geht's euch auch so?

Die Torte ist fast zu schön, um sie anzuschneiden, aber eben nur fast. Wusstet ihr, dass man sagt, dass derjenige, der beim Anschnitt der Torte die Hand oben hält, auch in der Ehe die Oberhand hat? Naja, dann sieht es so aus, als wäre Stefan der Glückliche ;-).


Ja, und ihr mögt es vielleicht nicht glauben, aber das war immer noch nicht alles, was Nina und Stefan ihren Gästen geboten haben...

Eine Männer-Ecke mit Kicker, Brandy- und Zigarren-Bar, ließ die Herzen der männlichen Gäste von Nina und Stefan höher schlagen. Quasi ein kleiner Männerhort, damit die Frauen endlich einmal in Ruhe über die romantische Trauung und die wunderschöne Dekoration quatschen können ;-). 


Zu guter Letzt zeige ich euch noch ein paar zauberhafte Bilder von Nina und ihrem #teambride sowie von Stefan mit seinen engsten Freunden:

Wow, was für stimmungsvolle Bilder. Da wird die Vorfreude auf die eigene Hochzeit noch größer! Ich freue mich jedenfalls immer über Fotos von tollen Hochzeiten. Schickt mir eure schönsten Bilder an support@von-braut-zu-braut.de. Ich bin gespannt :) !

 

Ein passendes Ende für diesen Beitrag über die märchenhafte Hochzeit von Nina und Stefan ist wohl: ...and they lived happily ever after!


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