Trauzeugen, Brautjungfern und Co.

In diesem Blogbeitrag verrate ich euch, was Trauzeugen und Brautjungfern überhaupt sind und welche Bedeutung sie früher hatten und heutzutage haben.

Trauzeugen

Trauzeugen sind, wie der Name bereits sagt, dafür da, eure Trauung zu bezeugen. Früher waren sie rechtlich gesehen notwendiger Bestandteil jeder Trauung, denn sie sollten mit ihrer Unterschrift unter der Trauungsurkunde die Rechtmäßigkeit der Eheschließung bestätigen. Sie waren daher nach der Braut und dem Bräutigam die wichtigsten Personen auf einer Hochzeit. Heutzutage ist die Anwesenheit von Trauzeugen in Deutschland und unter gewissen Voraussetzungen auch in Österreich nicht mehr vorgeschrieben (sie dürfen aber weiterhin eingesetzt werden). In der Schweiz und in der Römisch-katholischen Kirche jedoch sind zwei Trauzeugen – einer für die Braut und einer für den Bräutigam – noch immer Pflicht.

Obwohl der Einsatz von Trauzeugen teilweise nicht mehr notwendig ist, möchten viele Brautpaare die Tradition fortführen. Das ergibt auch Sinn, denn heute übernehmen die Trauzeugen auch eine andere wichtige Rolle und zwar die eines Unterstützers für Braut und Bräutigam. So helfen die beiden bei der Planung und Organisation der Feier (Versenden von Einladungskarten, Erstellung der Gästeliste, des Sitzplanes etc.). Außerdem organisieren die Trauzeugen herkömmlicherweise den JGA und fungieren am Tag der Hochzeit als Ansprechpartner für die Hochzeitsdienstleister, sodass das Brautpaar seinen großen Tag voll und ganz genießen kann.

Auf diesen Fotos siehst du meine Trauzeugin und Schwester und den Trauzeugen und Bruder meines Mannes, bei der Unterschrift unserer  Trauungsurkunde.


Brautjungfern

Die Brautjungfern wurden vor langer Zeit dafür eingesetzt, Dämonen und böse Geister von der Braut abzulenken, denn diese hatten es – so glaubte man – auf jungfräuliche Bräute abgesehen. Aus diesem Grund trugen die stets unverheirateten (daher der Name) Brautjungfern am Tag der Hochzeit genau wie die Braut, weiße Kleider, um die bösen Mächte zu verwirren. Dieser Brauch ist aber schon lange Geschichte.

Die Brautjungfern von heute sind die besten Freundinnen und engsten Verwandten der Braut, die von der Braut frei ausgewählt werden dürfen und natürlich keine Jungfrauen sein müssen :-D. Wichtig ist nur, dass sie der Braut dabei helfen, die Hochzeit zum bisher schönsten Tag ihres  Lebens werden zu lassen, und dass sie ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen, so oft und gut sie können.

 

Wie viele Brautjungfern du auswählst, bleibt ganz dir überlassen. Aber denk daran: Zu viele Köche verderben den Brei! Soll heißen, dass es besser ist, nicht zu viele Brautjungfern zu ernennen, denn das kann zu Kommunikationsschwierigkeiten und im schlimmsten Fall zu Zickenkrieg (z.B. bei der Planung und Organisation des JGA und bei der Auswahl der Brautjungfernkleider) führen.

 

Tipp: Viele Brautjungfern, die in die Kirche/das Standesamt einziehen und vielleicht sogar neben der Braut (am Altar) stehen, wirken sehr formell. Wenn ihr also eine große Hochzeit im feinen Rahmen feiert, dann kannst du dich schon aus rein optischen Gründen gern für viele Brautjungfern entscheiden.

Auf diesem Foto siehst du mich mit meinem Team-Braut: Links steht meine Cousine und ganz rechts meine beste Freundin. Meine Cousine und meine beste Freundin waren meine Brautjungfern. Meine Schwester, die direkt rechts neben mir steht, war meine Trauzeugin. 


Wer wird mein/e Trauzeuge/in ?

Ich empfehle euch, solche Freunde und Verwandte zu euren Trauzeugen zu ernennen, die nicht bloß euch und eure Vorlieben sehr gut kennen und denen ihr voll vertraut, sondern die auch Organisations- sowie Koordinationstalente sind und niemals die Ruhe verlieren. Des Weiteren solltet ihr schon im Vorhinein nur solche Freunde für dieses Amt in Betracht ziehen, die genug Zeit haben und sich nicht in einem finanziellen Engpass befinden, denn schließlich sollen euch die Trauzeugen bei der Planung eures großen Tages unterstützen und auch die Organisation des JGA meistern. Dies ist mit recht viel Arbeit und unter Umständen auch mit Kosten verbunden (Die Braut soll nämlich eigentlich nicht für ihren eigenen JGA bezahlen. Daher soll das Team-Braut für die Kosten aufkommen. Oft streckt bei der Buchung des Hotels etc. die Trauzeugin erst einmal Kosten vor. Geht aber natürlich auch anders).

Es ist wichtig, dass du darauf achtest, ob die Auserwählte wirklich Lust hat, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen, denn sonst kann es zu Problemen und Streitigkeiten kommen und das wollen wir unbedingt vermeiden, nicht wahr!?

Ein kleines Dankeschön

Eure Trauzeugen und Brautjungfern sind ganz besondere Menschen für euch, die euch an eurem großen Tag und dessen Vorbereitung zur Seite stehen und sich mit euch freuen. Es ist eine schöne Geste, sich bei ihnen für alle ihre Mühe und dafür zu bedanken, dass sie so tolle Freunde sind. Dies könnt ihr beispielsweise mit einem Schmuckstück tun. Besonderes schön finde ich Infinity-Armbänder, -Ringe und -Ketten. Sie symbolisieren eine ewige Freundschaft. Aber auch ein eingerahmtes Foto von der Braut/dem Bräutigam mit dem jeweiligen Freund oder gemeinsam mit dem gesamten Team-Braut/-Bräutigam ist eine schöne Idee!

Bei den männlichen Helfern kommt außerdem eine Armbanduhr oder eine Einladung zu einem Fußballspiel oder zu einer anderen Unternehmung gut an.


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