Wann heiraten wir – Welche Jahreszeit passt zu uns?

Eine wichtig Frage, die ihr beide euch zumeist ganz am Anfang der Hochzeitsplanung stellen müsst ist, wann ihr heiraten möchtet. Bevor ihr über den genauen Tagesablauf sprecht und zu welcher Tageszeit eure Hochzeit stattfinden soll, solltet ihr zunächst klären, zu welcher Jahreszeit ihr euren großen Tag feiern möchtet. In diesem Blogbeitrag zeige ich euch die Vor- und Nachteile der vier Jahreszeiten auf, um euch bei der Entscheidungsfindung zu helfen.

SOmmerHochzeit

Vorteile: Die meisten Paare feiern ihre Hochzeit seit jeher im Sommer. Das liegt wohl daran, dass für sie zu einer perfekten Hochzeitsfeier sonniges Wetter, angenehm warme Temperaturen bis spät in die Nacht, Vogelgezwitscher, grüne Bäume und Sommerblumen dazugehören. Außerdem lässt der Sommer es zu, die Feierlichkeiten – die Trauung oder auch das Fest danach – ins Freie zu verlegen. Ein Sektempfang am Wasser, eine freie Trauung am Strand oder ein Kaffeetrinken im Garten sind gute Argumente dafür, die Hochzeit auf einen Sommertag zu legen. Außerdem ist die Laune der meisten Menschen im Sommer einfach besser als im Winter.

 

Tipp: Ihr solltet euch darüber im Klaren sein, dass sich nicht jeder Sommertag so freundlich präsentiert und dass es auch einzelne Tage gibt, an denen es gewittert und regnet. Daher ist eine Hochzeit immer so zu planen, dass sie im schlimmsten Fall auch ohne gutes Wetter zum Erfolg wird. Ob ihr für Zelte sorgt, alles nach drinnen verlegen könnt oder ob die Location euch einen anderen Untertand bietet ist egal. Hauptsache, ihr habt eine Ausweichmöglichkeit, sodass zumindest die Augen der Braut trocken bleiben. 

 

Nachteile: Sich im Sommer trauen zu lassen hat aber auch Nachteile, denn aufgrund seiner Beliebtheit bei Brautpaaren sind die meisten Dienstleister und Locations sehr schnell ausgebucht. Man muss also teilweise bereits ein Jahr im Voraus planen und schon sehr früh die ersten Verträge schließen und Anzahlungen leisten. Darüber hinaus lässt die Nachfrage bekanntlich die Preise steigen. Möchtet ihr also sparen, spontaner sein und euch nicht schon sehr zeitig rechtlich binden sowie finanziell belasten, dann solltet ihr in Betracht ziehen, euch lieber im Frühling, Herbst oder Winter trauen zu lassen.

frühlingshochzeit

Die Gäste sind bester Stimmung, da die tristen Wintermonate vorüber sind und die Natur sich von ihrer schönsten Seite zeigt. Alles erblüht und ergrünt, die Sonne spendet erste wärmende Strahlen, es ist aber nicht so heiß wie im Sommer. Dies wird vor allem die geladenen Herren und den Bräutigam freuen, denn in einem feinen Anzug mit Weste, Sacko und Hemd fängt man schnell an, zu schwitzen. 

Die Auswahl der heimischen Blumen fällt schon deutlich größer aus: Es wachsen wieder Ranunkeln, Narzissen, Krokusse, Maiglöckchen, Tulpen, Hyazinthen, Pfingstrosen und viele mehr. Heutzutage bekommt ihr bei einem Floristen aber natürlich auch viele Blumen, die zu dieser Jahreszeit nicht bei uns wachsen. Diese sind dann aber zumeist importiert oder aufwendig gezüchtet und deswegen oft etwas teurer.

 

Tipp: Im Frühling kann man ruhig viele verschiedene Blumen mischen und für bunte Farbakzente sorgen, denn nach dem langen Winter wird das Herz jedes Gastes höherschlagen, wenn er eine farbige Blütenpracht geboten bekommt. 

Herbsthochzeit

Auch im Herbst sind die Temperaturen meist noch recht angenehm: Es ist noch nicht fürchterlich kalt, aber auch nicht zu heiß. des Weiteren bietet euch die Natur ein wunderschönes Meer an warmen Farben wie dunkles Rot, Orange und Gelb. Eure Dekoration könnte sich zum Beispiel daran orientieren. Nun fehlen nur noch schöne Windlichter, Kerzen und Lichterketten und fertig ist eine gemütliche Herbsthochzeit.

 

Tipp: Der Herbst bietet euch kostenlose Dekorationsgegenstände. Sowohl getrocknete, bunte Blätter als auch Kastanien, Nüsse, Eicheln, Kürbisse und Tannenzapfen verwandeln jeden Tisch in eine wunderschöne, herbstliche Tafel. Eine gute Idee ist es auch, Kürbisse auszuhöhlen und bestimmte Wörter bzw. Buchstaben (z.B. eure Initialen oder das Wort "Love") oder Zeichen und Symbole (z.B. Herzen) in das Gemüse zu schnitzen. Wenn ihr nun eine Kerze in die Kürbisse stellt, schlagt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn ihr habt nun eine ganz individuell gestaltete Dekoration und zudem eine gemütliche Lichtquelle geschaffen. Gerade, wenn es wieder früher dunkel wird, sind die Kürbisse ein echtes Highlight.

 

Tipp: Eine Blume, die auch noch spät im Herbst zu haben ist, und super toll aussieht, ist die Dahlie. 

Winterhochzeit

Der Winter ist eine besinnliche und festliche Jahreszeit. Schnee und Eis bedecken die Natur und kleiden sie in ein kühles und edles Gewand. Wenn die Sonne scheint, glitzert alles wie im Märchen, und wenn es draußen dunkel wird, wirkt eure Hochzeitslocation wie ein Refugium der Gemütlichkeit. Die Gäste sind guter Dinge, denn sie freuen sich nicht bloß auf eure wunderbare Hochzeit, sondern auch auf die anstehenden Festtage um Weihnachten und Silvester. 

 

Als Dekorationsartikel bieten sich Tannenzapfen, Zimtstangen, Nelkensterne, kandierte Äpfel, Zuckerstangen, Kunstschnee, -schneeflocken und - eiszapfen an. Auch Christbaumkugeln könnt ihr auf den Tischen verteilen oder Tannenbäume damit schmücken. Das Tolle an Weihnachtsbaumkugeln ist, dass man sie wunderbar individuell gestalten kann. 

Farblich passen Gold- und Silbertöne besonders gut zu einer Winterhochzeit, aber auch das klassische Gespann aus dunklem Rot und Grün ist beliebt. 

 

Was bei einer Winterhochzeit auf keinen Fall fehlen darf, ist der Mistelzweig (z.B. als Fotokulisse) und warme Lichterketten.

 

Tipp: In schneereichen Gegenden könnt ihr euch überlegen, euch von einem Pferdeschlitten statt von einer Kutsche oder einem anderen Hochzeitsgefährt vom Ort der Trauung zur Location fahren zu lassen. Dies verstärkt die romantische, märchenhafte Stimmung und macht viel Spaß.


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