Die Auswahl der Eheringe – Was du vorher wissen musst!

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Die Eheringe sind die wichtigsten und aussagekräftigsten aller Schmuckstücke, die sich ein Paar schenken kann. Sie zeigen euch so wie dem Rest der Welt, dass ihr beide zusammengehört. Aber warum tragen wir ausgerechnet Ringe als Zeichen der Ehe und welcher Ehering passt zu euch als Paar? Wo finde ich die schönsten Eheringe und worauf muss ich bei der Auswahl achten? Das alles sind essentielle Fragen, die ihr unbedingt geklärt haben solltet, bevor ihr euch für ein Ringpaar entscheidet. Aus diesem Grund habe ich diesen Blogbeitrag verfasst. Ich beantworte eure Fragen, sodass ihr euch danach als echte Ringprofis bezeichnen könnt! Also auf geht's:  

Warum Tragen wir Ringe als zeichen der Ehe?

Der Grund liegt darin, dass ein Ring weder einen Anfang noch ein Ende besitzt. Ringe stehen daher bereits seit der Antike für immerwährende Liebe, ewige Verbundenheit, für Treue und Beständigkeit. Daher steht der Ringtausch auch im Zentrum einer jeden Hochzeitsfeier. Er ist eine Gänsehauterfahrung für euch und euer Gäste und rührt nicht selten zu Tränen. Genießt diesen einzigartigen Moment!

Auf diesem Foto siehst du unsere Eheringe. Wir haben uns für Ringe in Roségold entschieden. In meinen Ring sind halbseitig kleine Brillanten eingefasst. Halbseitig deshalb, weil es so möglich ist, den Ring von Zeit zu Zeit zu wenden, wenn man es mal etwas schlichter mag.

Auf welcher Seite trägt man den Ehering?

In Deutschland wird der Ehering traditionelle rechts getragen. Im weltweiten Vergleich stehen wir damit aber recht alleine da, denn in den meisten westlichen Ländern tragen Ehepaare den Trauring links. Dies kommt wohl daher, dass die Römer davon ausgingen, dass eine Liebesader vom linken Ringfinger bis zum Herzen floss. Das ist zwar heute widerlegt, trotzdem ist es schön, den Ehering auf der linken Seite zu tragen, da auf dieser Seite auch dein Herz für deine/n Liebste/n schlägt.

Die Ringbreite

Es gilt: Je länger und dünner die Finger, desto breiter darf der Ring sein. hast du eher kurze und/oder breite Finger, empfehle ich dir einen schmalen Trauring auszuwählen, denn der streckt optisch. Jedenfalls ist es nicht erforderlich, dass ihr euch beide für dieselbe Breite entscheidet. Lasst euch am besten von einem erfahrenen Juwelier beraten und seht vor Ort, welche Ringbreite eurer Hand schmeichelt.

 

Wichtig: ihr müsst unbedingt den Tragekomfort der ausgewählten Ringe testen. Dieser wird maßgeblich von der Breite und der Form des Rings bestimmt. Am besten ihr reicht einander die beringte Hand und fasst ein paar Gegenstände an, um ein Gefühl dafür zu kriegen, wie der Ring sitzt und ob er euch stört.

Die Ringform

Mit Ringform meine ich, die Form, die sich ergibt, wenn man sich den Querschnitt des Rings ansieht. Wie gesagt, ist sie zusammen mit der Ringbreite der ausschlaggebende Faktor, ob der Ring bequem sitzt. Es ist jedoch nicht allzu sinnvoll, sich vor dem Anprobieren auf eine Form zu einigen. Stattdessen solltet ihr lieber beim Juwelier Ringe verschiedener Profile anprobieren und fühlen, ob sie zu euren Fingern passen.

Die Ringgröße

Darüber müsst ihr euch im Vorhinein keine Gedanken machen. Die Juweliere haben vor Ort ein Gerät, um eure Fingerbreie und damit die Ringgröße zu bestimmen.

Die Ringoberfläche

Es gibt glatt polierte, mattierte, sandgestrahlte und gehämmerte Oberflächen. Am besten seht ihr euch Ringe mit unterschiedlichen Oberflächen an und entscheidet dann, welche euch am besten gefällt. Aber lasst euch gesagt sein: Keine Oberflächenstruktur schütz vor Abnutzungsspuren. Das ist aber auch gar nicht schlimm, denn jeder Kratzer verpasst dem Ring seinen eigenen Charakter und Individualität und rührt davon, dass ihr ihn so oft wie möglich tragt. Sollte euch ein Kratzer oder eine Delle aber doch einmal sehr stören, kann eine Aufarbeitung oder Politur beim Juwelier Abhilfe verschaffen.

Ein Ring mit Bedeutung – Der Mémoire-Ring

Memoire ist ein französisches Wort und bedeutet: Erinnerungsvermögen, Gedächtnis. Ein Memoire-Ring sieht nicht nur schön aus, sondern ist, wie sein Name bereits anklingen lässt, dafür gedacht, uns an besonders schöne Momente im Leben zu erinnern. Wie ihm das gelingt? Mit Diamanten! Denn für jedes positive, einschneidende Erlebnis, könnt ihr in den Ring einen weiteren kleinen Diamanten einfassen lassen. Zu Beginn, also zum Zeitpunkt der Trauung könnt ihr mit beliebig vielen Steinen starten  und dann einen Edelstein nach dem anderen hinzufügen (z.B. bei der Geburt eurer Kinder). Ich finde diese Idee wirklich total toll. Das ist doch mal was ganz Besonderes!

Die Ringgravur

Eine Gravur ist eine tolle Art und Weise, eure Ringe zu personalisieren. Sie kann eine süße Liebesbekundung beinhalten, ein Symbol, das euch etwas bedeutet oder die Unterschrift des Partners. Die meisten Paare entscheiden sich wohl für die Eingravierung des Hochzeitsdatums und ihre Namen oder Initialen auf der Innenseite der Ringe. Eine schöne Idee ist es auch, die ersten Zeilen "eures Lieds" auf dem Ring zu verewigen. Werdet kreativ und findet gemeinsam heraus, welche Zeichen eure Ringe zieren sollen. 

Das Ringkissen

Auf dem Ringkissen werden eure Eheringe in den Trausaal getragen bzw. dort präsentiert. Ein personalisiertes Ringkissen, welches ein/e Verwandte /r oder Freund/in angefertigt hat, ist zum einen ein wunderbarer Hingucker und zum anderen bis zum Ringtausch ein würdiger Aufbewahrungsplatz für eure Ringe. Darüber hinaus ist es im Nachhinein auch ein tolles Erinnerungsstück an eure Hochzeit.

 

Anstelle von einem Ringkissen werden heutzutage auch häufig Ringschatullen genutzt, um die Ringe aufzubewahren. Diese werden dann zunächst mit etwas Weichem gefüllt (z.B. mit Sand, Blättern, Federn, Tannennadeln, Makramee oder Blütenblättern) und darauf werden dann die Ringe gelegt. So sind die Schmuckstücke schön weich gebettet und können beim Transport nicht beschädigt werden.

Das erste Bild zeigt ein klassisches Ringkissen. Das zweite Bild zeigt eine Ringschatulle. Bildurheberrecht zweites Bild: Ganz in Weise – Fotografie.

Wo bekommt man schöne Trauringe online?

Eheringe online bestellen? Das geht heutzutage super gut! Denn die Anbieter haben tolle Features entwickelt, mit denen ihr die perfekten Ringe finden könnt. Schritt für Schritt werdet ihr zu euren Traumringen geleitet. Das Beste an der Trauringsuche online ist, dass man so eine enorme Auswahl geboten bekommt. Meine Favoriten sind definitiv die Trauringschmiede und die Trauringe von Christ.de.

Das Trauringmaterial

Früher trugen Ehepaare schlichte, goldene Ringe als Zeichen ihrer Verbundenheit. Heute hingegen ist alles erlaubt. Sowohl das Material, die Form, die Farbe als auch die Verzierung mit Edelsteinen oder Gravuren können frei ausgesucht und kombiniert werden. Das Tolle daran: Ihr könnt euch Unikate zusammenstellen, die kein anderes Paar trägt.

 

Das einzige Problem: Ihr habt die Qual der Wahl und müsst euch irgendwie auf zueinander passende Ringe einigen. Leichte Abweichungen sind zwar erlaubt, es sollte jedoch noch erkennbar sein, dass die Ringe zusammengehören – genauso wie ihr beide.

 

Zunächst müsst ihr zwei entscheiden, welches Material euch am besten gefällt. Ich gebe euch einen kurzen Überblick über die beliebtesten Materialsorten:

Gold – Ein sehr beliebtes Trauringmaterial

Gold ist eines der beliebtesten Trauringmaterialien. Wahrscheinlich deshalb, weil es so variabel ist, denn Gold gibt es in verschiedenen Farben und Legierungen.

 

Gut zu wissen: Ein goldener Ring besteht nicht zu 100% aus Gold, denn in diesem Zustand ist das Edelmetall zu weich für eine Verarbeitung. Daher wird Gold mit verschiedenen anderen Metallen gemischt, um es härter und robuster zu machen. Eine solche Mischung verschiedener Metalle nennt man Legierung. Goldschmuckstücke können daher einen unterschiedlichen Anteil an Gold aufweisen. Die Feingehaltsbezeichnungen (Der Feingehalt gibt den Masseanteil des höchstwertigen Edelmetalls in einem Schmuckstück an) geben Aufschluss darüber, wie hoch der Goldanteil ist:

  • 333er Gold: Der Goldanteil (Gewichtsanteil von Gold) liegt bei 33,33% – dies entspricht 8 Karat (Karat zeigt den Reinheitsgehalt von Gold an)
  • 375er Gold: Der Goldanteil liegt bei 37,5% – 9 Karat
  • 585er Gold: Der Goldanteil liegt bei 58,5% – 14 Karat
  • 750 er Gold: Der Goldanteil liegt bei 75,0% – 18 Karat

Gold gibt es in verschiedenen Preiskategorien. Der Preis hängt unter anderem natürlich von der Höhe des Goldanteils ab. Auch die Farbe des Goldtons ändert sich mit dem Goldanteil. Bei Ringen mit weniger Gold ist sie deutlich heller.

 

Ich empfehle euch Ringe, ab der Legierung 585, denn diese haben einen recht hohen Goldanteil und daher eine schöne, satte Farbe. Zudem sind sie sehr widerstandsfähig, weil sie nicht zu weich sind.

 

Ringe aus 750er Gold haben eine sehr hohe Farbsättigung und sind schwerer und noch fertiger als die 585er Goldringe. Deswegen sind sie aber auch teurer.

 

Gelbgold: Das meist getragene Gold ist Gelbgold. Seinen Namen hat es aufgrund seiner leicht geblichen Farbe erhalten. Dieser warme, zeitlose Glanz hat es den Menschen seit jeher angetan. Gelbgold steht dunkleren Hauttypen besonders gut. Kleidet ihr euch häufig mit warmen Farben wie Kaminrot oder Beige? Dann passen gelbgoldene Eheringe perfekt zu euch.

 

Weißgold: Weißgold entsteht dadurch, dass man dem Ausgangsmaterial – Gold – verschiedene Metalle wie beispielsweise Palladium beimischt, bis die gewünschte silbrige Farbe entsteht. Weißgold hat einen kühlen Ton und steht daher, wie Silber Palladium und Platin, Paaren mit blassem Hauttyp besonders gut. Weißgold ähnelt Platin, ist aber weniger teuer. Solltet ihr euch für Eheringe in Weißgold entscheiden, dann empfehle ich euch eine 585er oder 750er Legierung, denn diese sind beständiger in der Farbe und sehr widerstandsfähig. 

 

Roségold: Diese Goldvariante ist etwas für Romantiker. Roségold entsteht durch die Mischung von Gelbgold mit Kupfer, weshalb roségoldene Ringe einen rosafarbenen Touch haben. Dieser kann etwas stärker oder schwächer ausfallen, je nachdem wie viel Kupfer beigemischt wurde. Die Farbe wirkt besonders zart und edel. 

 

Rotgold: Ein rotgoldener Ring entsteht dadurch, dass dem Gold Kupfer (mehr als bei Roségold) und teilweise auch etwas Silber beigemischt wird. Je mehr Kupfer, desto rötlicher erscheint die Farbe. Allerdings ist es fast übertrieben von Rot zu sprechen. Trauringe aus Rotgold schimmern leicht bräunlich, wie es eben auch bei Kupfer der Fall ist. Das Gute hieran: Der warme Ton passt gut zu den meisten Hauttönen.

Platin

Platin ist äußerst widerstandsfähig sowie das schwerste, härteste und seltenste aller Edelmetalle. Es nutzt sich folglich viel weniger stark und schnell ab, als andere Materialien. Dementsprechend gilt es schon lange als das ideale Material für Eheringe, denn aus ihm entstehen Schmuckstücke, die für die Ewigkeit gemacht sind. Der einzige Nachteil: Ihr müsst für Trauringe aus Platin tief in euren Hochzeitsgeldbeutel greifen. Aaaber ihr solltet nicht vergessen, dass ihr die Eheringe ein Leben lang tragen möchtet. Von daher sollte man lieber ein paar Euros an anderer Stelle einsparen als bei diesen Schmuckstücken.

Ein weiterer Vorteil von Platin ist, dass es aufgrund seiner hohen Abriebfestigkeit hervorragend mit Diamanten besetzt werden kann.

 

Platin ist es heller als Weißgold und besitzt einen kühlen Ton. Aus diesem Grund steht Platin Personen mit einem hellen Hautton und einer Vorliebe für kühle Farben bei der Kleiderwahl am besten. 

 

Allergiker aufgepasst: Platin ist besonders hautverträglich, da es aufgrund seines hohen Reinheitsgrades hypoallergen ist. Hat einer von euch empfindliche Haut? Dann habt ihr einen weiteren Grund, Platin als euer Ringmaterial auszuwählen.

Palladium

Palladium ist quasi die kleine Schwester von Platin, denn es ähnelt ihm in vielerlei Hinsicht, ist aber aufgrund der bisher eher geringen Nachfrage deutlich günstiger. Palladium unterscheidet sich insofern von Platin, als es etwas heller und deutlich leichter ist. Die weiße Farbe von Palladium ist sehr viel beständiger als die des Weißgoldes.

Silber

Silber ist günstiger als Platin und Gold. Ich kann es euch als Trauringmaterial aber nur bedingt empfehlen. Nämlich nur dann, wenn ihr zunächst vorhabt weniger Geld für die Ringe auszugeben, um euch später einmal den Wunsch von den perfekten Eheringen zu erfüllen, denn Silber nutzt sich schnell ab, was bedeutet, dass es an Farbe verliert und korrodiert. Es sieht dann nicht mehr so schön aus wie am ersten Tag.

Tipp: Achtet darauf, dass die Ringe zu dem Großteil eures bisherige Schmucks passen. Tragt ihr beispielsweise normalerweise Gelbgold, passen Ringe in einem kühlen, weißlichen Ton nicht dazu.


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