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A Modern Romance – Industrial-Style meets Boho-Chic

In diesem Blogbeitrag könnt ihr euch von einem von Vera Wansing, Annegret Rappers und Christina Winter konzipierten und von Lars Hammesfahr fotografierten Styled Shoot inspirieren lassen, der zeigt, dass sich der Boho Look immer wieder neu erfinden lässt. In diesem Fall präsentiert er sich cool und urban und lässt die Grenzen zum Industrial-Stil verschwimmen. Spannend ist vor allem die Farbwahl, denn das Design setzt nicht auf die typischen Hochzeitsfarben (wie zum Beispiel helle Pastelltöne), sondern ganz im Gegenteil auf ein recht dunkles Farbschema mit Schwarz als Basis- und Gold als Akzentfarbe.

Zuallererst zeige ich euch die einzigartige Location, in der der Styled Shoot stattfand – und zwar die alte Spinnerei Herding in Bocholt, heutzutage das Westfälische Landesmuseum für Industriekultur TextilWerk Bocholt. Diese Location ist wie gemacht für das hier erschaffene Dekorationsdesign. Denn der Boho-Industrial-Look wird vor allem durch die Auswahl einer Location mit Industrie-Flair erzeugt. Bei dieser kann es sich beispielsweise um einen ausrangierten Bahnhof, um ein ehemaliges Fabrikgebäude oder ähnlich aussehende Räumlichkeiten handeln. Hauptsächlich geht es bei dem Design darum, den wilden oft auch etwas indianisch oder exotisch angehauchten Boho-Look zu bändigen und ihm einen ebenfalls lässigen, aber deutlich weniger verspielten, puristischeren, teils auch rustikalen Look zu verpassen. 

 

Auf den Bildern seht ihr genau, was ich meine. Die gewählten Räumlichkeiten mit den unverputzten Backsteinwänden, den teils rostigen Metallpfeilern, den antiken Maschinerien und Spinten, den rustikalen Holztüren und dem kalte Betonboden geben dem Event einen ganz eigenen coolen Charme:


Als nächstes möchte ich euch die stylische Boho-Dekoration mit vereinzelten industrial Elementen zeigen.

 

Wie ihr vielleicht wisst, ist eine Boho-Hochzeit heutzutage eine Hochzeit, die bestimmte Stilmerkmale aufweist. Boho-Styles sind lässig und wild und manchmal auch etwas verrückt. Wichtig ist, dass die Dekoration insgesamt nicht zu üppig und vor allem nicht kitschig ausfällt, denn "boho" steht definitiv nicht für Pompösität. 

Die Blumendekoration besteht daher aus viel Grün (z.B. Eukalyptus) und vereinzelten bunten oder schlichten weißen Blumen. Auch Federn werden in letzter Zeit immer öfter in die Dekoration integriert. So auch hier. Wenn ihr genau hinseht, seht ihr die kleinen Perlhuhnfedern, die die Blumensträuße auf den Tischen zieren.

Besonders schön finde ich die Idee, die Sträuße durch Weizenhalme zu ergänzen. Das passt super zu einer coolen Boho-Hochzeit.  

 

Sowohl das Besteck, als auch die Vasen, Kerzenständer und Gläser weisen goldfarbene Elemente auf. Dieses Edelmetall steht im Kontrast zur Lässigkeit und Naturbelassenheit der restlichen Deko und auch zu den vielen dunklen Deko-Details (Kerzen, Namensschilder, Servietten) und der Tischplatte. Aber gerade dieser Kontrast macht den Charme des Designs aus. So wird in diesem Fall aus einem normalen Boho-Design ein edler Boho-Chic-Look. 

Der Tisch und die Stühle sind schlicht und recht modern und stellen so die Verbindung zwischen der Boho-Tischdeko und der Industrial-Location her.

 

Ein schönes Detail, sind auch die Mr. and Mrs.-Aufhänger von Glücklicheiraten.com (s. Bild unten), die an den Stühlen von Braut und Bräutigam befestigt werden können. Diese passen perfekt zum Rest der Dekoration, indem sie den Goldton wieder aufgreifen. Außerdem führen sie, dadurch dass sie nicht aus Holz (wie es sonst so oft bei Boho-Hochzeiten der Fall ist), sondern aus Metall geschaffen wurden, den Industrial-Look fort. 

Menü- und Cocktailkarten informieren die Gäste darüber, was es zum Anstoßen und Schlemmen gibt. Die Liebe steckt bekanntlich im Detail und darum wurde die Papeterie mit einem Jutebändchen, an dem wiederum eine Feder befestigt wurde, versehen und sorgt so für noch mehr Boho-Vibes. 

Eine Besonderheit sind die Platzanweiser aus Achat-Stein, die mit dem Namen der Gäste kalligraphiert wurden. 

Ein weiteres kleines aber feines Detail sind die mit abwaschbarem Goldstift beschriebenen Gläser. Auch diese wurden extra mit dem Namen des jeweiligen Gastes versehen, um die Tischdekoration noch etwas mehr zu personalisieren. 

 

Eine weitere coole Idee zum Nachmachen: Auch große Blätter können als Namensschilder oder Tischbezeichnung dienen, indem man sie mit dem Namen der Gäste oder der Tischnummer bzw. dem Namen des Tisches beschriftet. Natürlich können sich auch einfach als Deko-Objekt genutzt werden, indem man sie mit zu dem Thema Hochzeit passenden Schriftzügen veredelt, wie es hier geschehen ist: 


Liebe geht bekanntlich durch den Magen und so darf bei einer Hochzeit natürlich kein zum Design und Farbschema passender Sweettable fehlen. Kleine Cupcakes und eine edle Torte kreiert von der begabten Tortendesignerin Maria Kentgens von Zuckersüß und Rosarot präsentieren sich in weiß, gold und schwarzem Look und werden dadurch zu absoluten Hinguckern. Zu gerne würde ich mich an diesem Naschkatzenbuffet bedienen!


Ich bin großer Fan von riesigen Leuchtbuchstaben! Zum einen sind sie unheimlich dekorativ (natürlich noch viel mehr, wenn sie in den späten Abendstunden mit ihrem warmen Licht eine gemütliche Atmosphäre erzeugen) und zum anderen dienen sie auch als perfekte Foto-Kulisse für das Paarshooting oder für Fotos mit den Gästen, Brautjungfern und Trauzeugen! Wo bekomme ich diese Buchstaben? Bei Royal Wedding Club!


Nun sprechen wir über die Outfits des Brautpaares: Das Styling der Braut weist einen kleinen Stilbruch zum Boho-Industrial-Look auf, denn das Brautkleid von Fräulein Wunder sieht recht lieblich aus und erzeugt damit einen süßen, romantischen Look. Das ist aber nicht nur völlig in Ordnung (denn schließlich muss nicht alles im Detail aufeinander abgestimmt sein), sondern in diesem Fall sogar besser! Denn durch den Widerspruch zwischen dem hübschen Brautkleid und dem industrial Flair der Location entstehen besonders tolle Fotos. Somit wird im Endeffekt durch die Auswahl dieses Brautkleides der Coolness-Faktor noch erhöht. 

Die Brautfrisur fügt sich voll und ganz dem Boho-Chic. Offene Haare, Flechtzöpfe, feine Federn und etwas Grün kreieren einen bezauberndes und einzigartiges Brautstyling. Gut gemacht, Stefanie Heying!

Nun zum Outfit des Bräutigams: Eine graue Chino-Hose, ein dazu passendes gemustertes Hemd und coole Hosenträger erzeugen einen lässigen Style. Das Highlight des Outfits ist aber eindeutig die hölzerne Fliege von Herr Fliege.

Die passenden Eheringe für den Styled Shoot hat Iris Merkle von Fingerglück bereitgestellt. Sie präsentieren sich in einem coolen, unkonventionellen Design und sind daher die perfekten Schmuckstücke für ein ebenso lässiges Brautpaar.


Zu guter Letzt möchte ich euch noch ein paar Detailaufnahmen der tollen Papeterie von Designerseits zeigen. Hier siehst du die Einladungen samt Umschlag, Save-the-Date-Karten, Platz-, Informations- und Menükarten sowie Anhänger und Aufkleber für die Gastgeschenke mit der Aufschrift "Schön, dass du da bist" und noch vieles mehr. Alles wurde im gleichen Design gestaltet. Dies sorgt am Ende für ein stimmiges Gesamtbild, denn schließlich stellt auch die Papeterie einen Teil der Dekoration dar. 

 

Aber natürlich sieht die Papeterie nicht nur schön aus, sondern erfüllt hauptsächlich den Zweck, eure Gäste über alles Mögliche zu informieren. So geben die Save-the-Date-Karten euren Gästen frühzeitig Bescheid, welches Datum sie sich freihalten müssen, um bei eurem großen Tag dabei zu sein. Sie werden lange vor den Einladungskarten (bis zu 12 Monate vor der Hochzeit) versendet.

Die Einladungen folgen deutlich später und enthalten dann alle weiteren Infos, die ihr zumeist erst relativ kurz vor der Hochzeit (4 Monate vorher) zusammen habt. Zum Beispiel den Ort und den Beginn der Trauung und der anschließenden Feier, RSVP-Karten (Ankreuzkarten mit Essenswünschen (Vegetarier, Kinder etc.)), Dresscode, Programmpunkte und -ablauf, Übernachtungsmöglichkeiten usw. In diesem Fall wurde der Umschlag der Einladungen mit einem goldenen Siegel versehen. Solche kleinen optischen Highlights werden euren Gästen sicherlich gefallen und eure Einladungen von anderen abheben. 

Außer Einladungen, und Save-the-Date-Karten braucht man zumindest noch Platzkarten, Tischnummern und einen Sitzplan, damit eure Liebsten wissen, wo sie sitzen. 

Darüber hinaus kann man extra Informationsbögen erstellen lassen, die den Gästen vor Augen halten, wie der Tag verlaufen wird und wo sie wann sein müssen. 

Süß finde ich auch die kleinen Stäbchen mit den Runden Pappschildchen, die die Aufschrift "Kleine Portion Liebe" und "Love is sweet" tragen (siehe Bild-Mitte). Diese sind dafür gedacht, sie in Cupcakes oder andere keine Törtchen zu stecken. Total schöne Idee!

Ebenso gut gefallen mir die extra angefertigten Wunderkerzen-Papphalter, die mit der Aufschrift "Liebe beginnt mit einem Funken" versehen wurden. 

Hier sieht man die Save-the-Date-Karten noch einmal im Detail. Auch diese bergen eine kleine Besonderheit in sich. Und zwar wurden sie mit Rubbelfeldern versehen, die die Empfänger zunächst freirubbeln müssen, um das Datum der Hochzeit zu erfahren. Das baut Spannung auf, macht Spaß und steigert natürlich die Vorfreude auf euren großen Tag enorm.

So, ihr lieben. Das war es leider schon mit den Impressionen von diesem wunderbaren Styled Shoot. Ich hoffe der Blogbeitrag hat euch gefallen. Wenn ja, dann lasst mir doch bitte einen Kommentar da. Darüber freue ich mich immer sehr.

 

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